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John C. Parkin – Fuck it! Mach nur noch, was du gerne tust, und es ist egal, welchen Job du hast John C. Parkin
Fuck it! Mach nur noch, was du gerne tust ...

KEN. Die meisten Menschen möchten täglich vor allem machen, woran sie Spaß haben. Sie möchten zudem glücklich sein mit dem, was dieses Tun bewirkt. Dagegen stehen für 70 Prozent der eher unglücklich arbeitenden Bevölkerung unzählige »Abers«. Für sie ist dieser Titel eine Anregung: »Fuck it! – Mach nur noch, was du gerne tust, und es ist egal, welchen Job du hast«.

 
 

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John C. Parkin und seine Frau Gaia Pollini hat es als Meditationslehrer von England nach Italien verschlagen. Dort unterrichten sie seit Mitte der nuller Jahre ihre »Fuck-it!«-Philosophie: Schließlich essen wir nichts so heiß, wie es gekocht wird. Nebenher schreiben sie anregende Bücher über ihre Kurzformel für eine qualitätvollere Haltung zum Leben.

Mit der »Fuck it!«-Philosophie zum Traumjob

»Fuck it!«, so hatte ich seinerzeit befürchtet, könnte Gleichgültigkeit für jeden beliebigen Nächsten und dessen Bedürfnisse provozieren. Doch eine verantwortungsfreie Haltung würde vor allem auf den eigenen Vorteil auf Kosten des anderen zielen. Das hätten Buddha und sein Schüler John C. Parkin niemals gewollt. Sie wären gemeinsam dagegen, dass jemand die fütternde Hand einfach wegklickt oder wegwischt, weil ihm die Nase über dem Bildschirm missfällt.

John C. Parkin und seine Philosophie stehen dafür, dass etwas mit Spaß, Sinn und Selbstvertrauen zu tun eben keine Einladung zur Überheblichkeit ist. Auch das rüde klingende »Fuck it!« hat immer auch etwas mit der Wahrnehmung der anderen Teilen unseres jeweiligen Systems zu tun.

Nun verbringen wir einen Großteil unserer Existenz im Beruf. Es sei denn, wir schnorren uns irgendwie durch: Familie (die bösen Eltern und »das System«) und Sozialstaat (die Regierung und wieder »das System) wurden uns aufgedrängt. Wir ehren schon aus Prinzip weder unsere spießigen Eltern noch gehen wir zur Wahl. Die Schuldigen für unsere beruflichen wie privaten Katastrophen verdienen unsere Aufmerksamkeit einfach nicht. Die Anträge für die »Stütze« sind schon lästig genug. Auch sie sind »Teile des Systems« …

Die mildere Variante ist, dass wir Level X auf »WOW« und Facebook bereits erreicht haben und mit einem geschickten Handschlag morgens jeden Wecker verstummen lassen, der uns werktäglich viel zu früh ins Bad und anschließend an das Band ruft. Dieses Band vermiest uns bestenfalls unseren Rechtsanspruch auf Urlaub und die statistisch vermerkten Krankheitstage. Vorzugsweise wenn montags die Party vom Samstag noch nachhallt: »Leiser, bitte. Ich habe Metaxa-Migräne!«

Es gibt viele Gründe, (sa-) tierisch gegen John C. Parkin »Fuck it!« vorzugehen. Der ist jedoch nur auf den ersten Blick bequem für die gar zu Bequemen. John C. Parkin ist auch in diesem Ratgeber für den Beruf, der zu uns passt, alles andere als nur leichtfüßig.

Ich hatte den Eindruck, dass selbst dieser britische Retreat-Lehrer aus Italien sich manchmal anstrengen muss, damit »Fuck it!« als ultimative Antwort auf alles funktioniert, was bis dahin ohne Antwort war. Auch John C. Parkin macht manche Dinge von vornherein gern und muss sich zu anderen mühsam motivieren. Beispielsweise für eine Aufgabe wie dieses Buch.

John C. Parkin nutzt den Autorenauftrag schließlich als Chance darzustellen, wie auch er sich die Lust für etwas manchmal erst erarbeiten muss. Seine Weisheiten ergeben sich oft genug erst im Prozess. Genau so müssen wir uns manchmal mühsam daran herantasten, warum wir gerade etwas gerne tun könnten, das unser Einkommen sichert. Meistens wussten wir das zumindest früher einmal.

Vielleicht gilt das Einstige ja noch immer, und wir nehmen es lediglich nicht mehr wahr. Oder aber die Variablen haben sich so sehr geändert, dass wir unsere Bedürfnisse in einer anderen Umgebung besser befriedigt sehen. Für diese Fall gibt uns John C. Parkin ein paar Ideen an die Hand, gegebenenfalls neue Entscheidungen vorzubereiten und zu treffen. Wir dürfen danach die lästigen Routinen durchaus infrage stellen. Wir dürfen uns sogar einem Management verweigern, das sich keinen Deut um unsere Bedürfnisse schert und lediglich auf den eigenen Profit schielt.

Im Zweifel können wir noch immer ultimativ antworten: »Fuck it!« Selbst wenn wir uns ein anderes Umfeld suchen und dort weniger verdienen, könnte es trotzdem Spaß machen. Hauptsache wir tun dort die Dinge gerne. Denn dann ist es echt egal, welchen Job wir gerade haben.



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